Soziales Lernen

Unsere Schule bietet ein Umfeld, in dem sich die Schülerinnen und Schüler in gegenseitiger Akzeptanz und Mitverantwortung zu einer individuellen Persönlichkeit entwickeln können. Wir stellen hier einige der vielfältigen Angebote und Programme vor, die unsere Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen.
 

Sponsorenlauf

An unserer Schule findet in regelmäßigen Abständen ein Sponsorenlauf statt, an dem die Teilnehmer während des Aktionsvormittags eine selbst gewählte Anzahl von Runden laufen, um Geldspenden für gemeinnützige Zwecke zu sammeln.
Neben der Freude an der eigenen Bewegung steht dabei im Vordergrund, sich für Projekte in Entwicklungsländern (z.B. über die Welthungerhilfe) zu engagieren.

Streitschlichtung

Zum Streitschlichter bildet die Arbeitsgemeinschaft „Streitschlichtung“, geleitet von Frau Hermanns, im Verlauf eines Schuljahres aus. Dabei lernen unsere Schülerinnen und Schüler in handlungsorientierten Methoden, praktisch ein Mediationsgespräch zu führen und schulen ihre sozialen Kompetenzen. Damit ist die Ausbildung zum Streitschlichter nicht nur ein Gewinn für die Schulgemeinschaft, sondern auch für die Persönlichkeit.
So stärken wir:
  • den Respekt innerhalb der Schulgemeinschaft.
  • die konstruktive Lösung von Konflikten im Alltag.
  • die Pflege von Umgangsformen.
  • und eine freundliche Lern- und Schulatmosphäre.

Sporthelferinnen und Sporthelfer

Die Sporthelferausbildung bietet interessierten Schülerninnen und Schülern ab der Jahrgangsstufe 8 die Möglichkeit, sich in besonderer Weise aktiv an der Entwicklung und Gestaltung von Sportangeboten in der Schule und im Sportverein zu qualifizieren. Die erworbene Qualifikation ist zugleich ein erster Baustein für die Weiterqualifizierung beispielsweise zum Übungsleiterin bzw. Übungsleiter im Sportverein.

Säule „Lions Quest“

An unserer Schule arbeiten wir in einer zusätzlichen Ordinariatsstunde in den Klassen 5 und 6 mit „Erwachsen werden“- einem Programm von „Lions Club International“ und „Quest International“, kurz: „Lions Quest“.
Dieses Konzept ordnet sich ein in den Ansatz der „Life-Skills-Erziehung“ (Erwerb von Lebenskompetenz). Es soll den Schülerinnen und Schülern langfristig helfen, mehr Selbstvertrauen zu gewinnen, sich in der Schule und zu Hause besser mitteilen zu können, Konflikte zu lösen, eigene Entscheidungen unabhängig vom Gruppendruck zu treffen und Nein sagen zu können.
Im Fokus des Konzepts stehen die folgenden Aspekte:
  • Mitschüler kennen lernen
  • Selbstvertrauen stärken
  • Mit Gefühlen umgehen
  • Freundschaften verbessern
  • Familienbezug stärken
  • Versuchungen widerstehen
  • Lebensziele setzen

Präventionsprojekte

Im gemeinsamen Erziehungsauftrag von Schule und Elternhaus sehen wir die Verpflichtung auch Präventionsarbeit transparent für und partnerschaftlich mit den Eltern zu gestalten.
Sozialpädagogische Prävention an Schulen unterteilt sich in proaktive und reaktive Maßnahmen.
Proaktive Maßnahmen
Proaktive Maßnahmen sind schulische Aktivitäten ohne konkrete Anlässe und Vorfälle.Regelmäßig stattfindende Veranstaltungen und Beratungsangebote zu Themen, wie:
  • Gefahren im Internet, Handynutzung, Computer- und Konsolenspiele, Cybermobbing
  • Sexualität, Freundschaft, Liebe
  • Sexualisierte Gewalt
  • Alkohol und Drogen (Suchtvorbeugung)
  • Mobbing

Reaktive Maßnahmen
sind Reaktionen und Konsequenzen auf konkrete Anlässe und Vorfälle, z.B. zu Alkohol-/Drogenkonsum, Mobbingvorfälle, Aussagen über illegale Aktivitäten. Dazu zählen
  • Einzelgespräche
  • Gruppenangebote für einzelne Schulklassen
  • Elternberatung
  • Schulung der päd. Fachkräfte
  • enge Vernetzung und Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern wie schulpsychologischer Dienst, Jugendamt, Polizei, Caritas, Beratungsstellen

Schulsanitätsdienst

Schülerinnen und Schüler werden von externen Kräften/Institutionen zu sogenannten Schulsanitätern (Ersthelfer) ausgebildet.
Was ist ein Schulsanitäter?
Schulsanitäter sollen bei kleineren Schulunfällen als erste Anlaufstelle fungieren. Sie übernehmen als „Ersthelfer“ die Erstversorgung des Verletzten. Darüber hinaus sind sie – neben den Lehrkräften – für die Alarmierung von Rettungsdiensten verantwortlich, wenn schwerwiegende oder gar lebensgefährliche Situationen in der Schule auftreten. Als Ersthelfer sind sie für die Betreuung erkrankter Personen qualifiziert und stehen ebenso bei allgemeinen Fragen der Ersten Hilfe zur Verfügung. Während des Schulbetriebes können ausgebildete Sanitäter bei Bedarf telefonisch erreicht werden und aus dem laufenden Unterrichtbetrieb herausgenommen werden. Die Bereitschaft der Sanitäter wird durch einen Einsatzplan geregelt. Darüber hinaus können Schulsanitäter bei Schulveranstaltungen wie Sportfeste und Wandertage zum Einsatz kommen. Als Ersthelfer ist eine persönliche Haftung ausgeschlossen, dies gilt jedoch nicht bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Handlung.
Kooperationspartner
Die Ausbildung wird für die Schülerinnen und Schüler als kostenloser Lehrgang in der Schule absolviert und umfasst acht Doppelstunden. Als Kooperationspartner fungieren soziale Verbände und Institutionen – die Johanniter, das deutsche Rote Kreuz, Malteser etc.
Neben der Ausbildung der Schülerinnen und Schüler müssen insgesamt 20% der Lehrkräfte als Ersthelfer ausgebildet sein bzw. werden. Besonders empfohlen wird diese Ausbildung in den Fächern Sport sowie beim Unterricht in Fachräumen (z.B. Chemie).
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