
Grüner Schulhof – Mehr Natur fürs Klima am Deutzer Gymnasium Schaurtestraße
24. September 2026
Taizé-Nachtreffen und Gebet in Bickendorf
28. September 2026
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Eine Woche im Kloster? Für viele klingt das nach unbequemen Kirchenbänken, stundenlangen Gebeten und strengen Regeln. Aber in Taizé, in Taizé ist das vollkommen anders.
Hier im Burgund, nahe Cluny, haben wir, Schülerinnen und Schüler von drei Kölner Gymnasien, die Woche vom Montag, 29.06., bis Sonntag, 05.07.2026, verbracht, begleitet vom Lehrer:innenteam Dörte Münch, Lara Piepiora, André Schlüter, Asli Cömcü und Marina Grützner.
Durch den Glockenturm hindurch betreten wir, rund 50 Schülerinnen und Schüler des AMGs, der Monte und der Schaurte ein dorfähnliches Gelände mit Aufenthaltsräumen, kleinen Häusern und viel Natur.
Die Communité de Taizé wurde 1940 von Roger Schutz (Frère Roger) gegründet. Damals wie heute steht die Gemeinschaft für Zusammenhalt, Gemeinschaft und internationalen Austausch. Das zieht seit über 60 Jahren Jugendliche aus aller Welt an. Egal aus welchem Land, egal ob religiös oder nicht, egal ob schweigend oder sprechend – jeder Mensch ist in Taizé willkommen.
Doch in Taizé betreten wir nicht nur einen Ort, wir werden Teil einer Gemeinschaft:
„Schon in den ersten Stunden in Taizé, habe ich diese ganz besondere, offene Gemeinschaft gespürt“, erzählt eine Teilnehmerin unserer Fahrt.
Morgens zusammen aufstehen, gemeinsame Gebete, gemeinsame Mahlzeiten und die alltäglichen Aufgaben wie putzen oder abspülen, haben bei allen eine Verbundenheit erzeugt.
Auch die im Kloster üblichen „Stunden-Gebete“ (morgens – mittags – abends) waren für viele von uns anders als erwartet: statt Predigten wurde gemeinsam gesungen und es wurden kurze Bibelstellen von den Brüdern von Taizé vorgelesen. Darauf folgten ca. 10 Minuten Stille, die von jeder/jedem individuell genutzt werden konnten. Vor allem das Gebet am Kreuz (Freitagabend) und das Lichtergebet (Samstagabend) mit tausenden Kerzen, haben bei vielen von uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Taizé hat, anders als viele von einem Kloster erwarten würden, eine offene, diverse und tolerante Atmosphäre, die sich auch bei uns Jugendlichen gezeigt hat. Alle haben miteinander gesprochen, gelacht und getanzt. Am letzten Tag fahren wir also nicht nur mit tollen Erlebnissen nach Hause, sondern auch mit Kontakten und Freundschaften aus der ganzen Welt.
Marie&Vita


