Fragen & Antworten

Die Mittelstufe

Durch ein vielseitiges Angebot im Differenzierungsbereich haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit je nach ihren Interessen und Begabungen, ihre Fähigkeiten und Sichtweisen individuell in verschiedenen Kursen zu erweitern.
Sprachenwahl
Ab der Mittelstufe können unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Differenzierungsbereichs ab der Klasse 9 einen Sprachenschwerpunkt (Spanisch oder Erdkunde bilingual im Wahlpflichtbereich II) wählen.
Wer den Sprachenschwerpunkt Spanisch wählt, lernt somit in der Sekundarstufe I drei Fremdsprachen. Sprachkurse im Wahlpflichtbereich II werden ab einer Mindestzahl von ca. 10 Schüler/innen eingerichtet.
Schüleraustausch und internationale Kontakte Austauschprogramme – warum und wohin
Unsere Austauschprogramme bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, fremde Kulturen hautnah zu erleben, die im  Unterricht erworbenen Kenntnisse einer lebendigen Fremdsprache in Gastfamilien und den dortigen Alltagssituationen direkt anzuwenden, eine stärkere europäische Identität bzw. Bewusstsein dafür zu entwickeln und ein besseres Verständnis für das „Fremde“ zu erlangen, um klischeehafte Vorstellungen abzubauen. Zurzeit werden Austauschprogramme und Studienfahrten in folgende Länder und Städte angeboten:
  • Russland (St. Petersburg und Moskau)
  • Frankreich (Nieppe)
  • England (Bury)
  • Spanien (Barcelona)
  • Israel (Tel Aviv)

Berufs- und Studienorientierung
Für alle Klassen der Jahrgangsstufe 9 wird in der Mittelstufe ein Schülerbetriebspraktikum durchgeführt.
Die Schülerinnen und Schüler haben so die Gelegenheit, einen Einblick in die Arbeitswelt zu gewinnen, neue Erfahrungen zu machen sowie neue Anstöße für die bevorstehende Berufswahl zu erhalten.
Das Schülerbetriebspraktikum ist allerdings nur eines von vielen Angeboten der Berufs- und Studienorientierung. Mehr Informationen sind unter dem Menüpunkt zu finden.
Schule gemeinsam gestalten - Austausch von Eltern, Lehrkräften und Schülerschaft
Wir veranstalten Feedbackabende in jeder Stufe gekoppelt mit Informationen. Diese Abende informieren nicht nur, sondern geben den Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften die Möglichkeit in einen Austausch zu treten:
  • Jg. 8: Information zum Differenzierungsangebot
  • Jg. 8: Information zu „Kein Anschluss ohne Abschluss“ – Berufs- und Studienberatung (Schnuppertage/ Berufsfelderkundungen sowie eine Potenzialanalyse)

Präventionsmaßnahmen, z.B.:
  • Drogenprävention
  • Informationsabende zu Cybermobbing und Computerspielen
  • sexualpädagogische Workshops

Differenzierungsbereich (Wahlpflichtbereich II) in den Jahrgangsstufen 9 und 10

In den Klassen 9 und 10 des Gymnasiums gliedert sich der Unterricht in zwei Bereiche, den Pflichtbereich und den Wahlpflicht- oder Differenzierungsbereich.

Der Pflichtbereich umfasst die Fächer, die für alle Schüler verbindlich sind, der Wahlpflichtbereich II umfasst 3 Wochenstunden zu 60 Minuten.
Neben der Wahl der 2. Fremdsprache in der 7. Klasse können die Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 9 und 10 ihre individuellen Interessen vertiefen und einen Schwerpunkt in einem der folgenden drei Aufgabenbereiche setzen:
  • Erdkunde-bilingual
  • Spanisch als 3. Fremdsprache
  • Kunst&Literatur
  • Bewegung, Körper, Umwelt
  • Informatik

Es werden je zwei Kursarbeiten pro Halbjahr geschrieben, wobei eine Arbeit durch eine Projektarbeit ersetzt werden kann.
Die Noten sind versetzungswirksam, gehören aber nicht zu den Hauptfächern wie Mathematik, Deutsch, Englisch, Latein oder Französisch als 2. Fremdsprache, sondern zur Fächergruppe II. Eine 5 in einem Differenzierungsfach muss also nicht durch eine 3 in einem Hauptfach ausgeglichen werden.
2022/23 stehen folgende Kurse zur Auswahl:
  • Infobroschüre zur Fächerwahl im WPII Bereich

  • Die Wahl des Differenzierungsfaches bedeutet noch keine Festlegung für die Fächerwahlen in der gymnasialen Oberstufe. So kann ein naturwissenschaftlich interessierter Schüler oder eine Schülerin durchaus eine dritte Fremdsprache wählen, ohne dabei Nachteile für den Bereich Naturwissenschaften in der Oberstufe befürchten zu müssen. Die Differenzierungskurse sind mit dem 10. Schuljahr beendet. Spanisch kann man selbstverständlich in der Oberstufe weiterbelegen.

Schülerbetriebspraktikum


Alle Elternbriefe mit Informationen zum Praktikum finden Sie unter:

www.schaurte-koeln.de/dokumente


Im Rahmen unseres mehrstufigen Konzeptes der Studien- und Berufsorientierung stellt das dreiwöchige Betriebspraktium für Euch einen Einblick in das Betriebs- und Arbeitsleben dar. Es dient dabei hauptsächlich Eurer Orientierung auf die Welt der Ausbildungs- und Studienberufe und des Identifizierens von Kriterien, die später möglicherweise einmal hilfreich für Eure Entscheidungen hinsichtlich der Frage „Abi – und was dann?“ sein können.
Suche nach Praktikumsstellen
Das dreiwöchige Berufspraktikum findet am Ende des ersten Halbjahres der Klasse 9 statt. Hier arbeitet Ihr drei Wochen lang in Praktikumsplätzen, die Ihr euch selbst gesucht habt. Zur Vorbereitung werden in der 8. Klasse im Deutschunterricht das Themenfeld „Bewerbung, Bewerbungsschreiben, Bewerbungsgespräche“ behandelt und das BIZ wird ebenfalls besucht. In der 9. Klasse geht der Politikunterricht intensiv auf das Thema „Arbeitswelt“ ein.
Sobald ihr erfolgreich wart, meldet Ihr Eure Praktikumsstelle an eure Klassenlehrer/innen zurück, die Euren Vorschlag prüfen und alle weiteren administrativen Schritte einleitet.
Die Praktikumsmappe
In einer Praktikumsmappe legt Ihr Eure Erfahrungen mit dem Berufsleben dar und reflektiert darüber. Sinn des Berufspraktikums ist es nicht nur, Euch bei Euren eigenen Berufsfindungsprozess zu unterstützen. Vor allem sollen Einblicke in die Arbeitswelt und die Welt der Wirtschaft ermöglicht werden, die der Unterricht alleine nicht vermitteln kann. Es soll daran gearbeitet werden, die Reflexionsfähigkeit zu schulen. Darauf zielt besonders der Kriterien- und Anforderungskatalog für die Praktikumsmappe.
Für den bis hierher beschriebenen Ablauf stehen Euch die Formulare zur Verfügung, auf denen sich jeweils die Hinweise zu ihrer Handhabung finden. (Download der Formulare weiter unten auf der Seite)
Betreuung während des Praktikums
Betreuungsbesuche bei den Praktikanten vor Ort werden von den Lehrkräften, die Euch unterrichten [Betreuungslehrkräfte] durchgeführt. Während der Besuche soll vor allem geklärt werden
  • wie Ihr in den Betrieben zurecht kommt,
  • inwieweit Ihr Euren Arbeitsplatz beschreiben könnt, und
  • inwieweit Ihr die Einbindung Eures Arbeitsplatzes in den Betriebsablauf erkennt.

Berufspraktikum im Ausland

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern der 9. Klassen!

Zum Profil einer Europaschule gehört es unter anderem, dass Schülerinnen und Schüler ihr Berufspraktikum im europäischen Ausland machen können.

Wir möchten Sie und Euch ermutigen, diese Möglichkeit auf privater Ebene zu realisieren. Gibt es Verwandte oder Bekannte, die im europäischen Ausland leben und über die ein Praktikumsplatz organisiert werden kann?

Das Auslandspraktikum darf maximal 15 Arbeitstage dauern. Ein Versicherungsschutz ist gewährt. Die betreuende Lehrkraft würde den Kontakt über Teams herstellen. Die Unterbringung und Versorgung in einer Gastfamilie müssten Sie organisieren.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann die Schule selbst noch keine Praktika im Ausland organisieren und anbieten.

Eventuell könnten auch zwei Schülerinnen oder Schüler zusammen fahren. Selbstverständlich muss auch für ein Auslandspraktikum ein Berichtsheft verfasst werden. Interessenten wenden sich bitte so bald wie möglich mit dem beigefügten Formblatt an Claudia Frielingsdorf-Shalamzari

Allen Schülerinnen und Schülern, die noch keinen Praktikumsplatz haben, wünschen wir viel Erfolg bei der Suche.

Klassenfahrt

Wie in der Erprobungsstufe findet auch in der Mittelstufe je nach Lage der Sommerferien in der 9. Klasse eine einwöchige Klassenfahrt statt. Der pädagogische Schwerpunkt dieser Fahrten liegt weniger auf dem touristischen Aspekt als auf dem sozialen Lernen. Vor allem wird Wert darauf gelegt, dass die Schüler bei der Planung des Programms stark beteiligt werden und Verantwortung übernehmen für das Gelingen einer Fahrt. Auch der Kontakt mit der Natur steht im Vordergrund.

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