Theater am Deutzer Gymnasium Schaurtestraße
Wetterbedingte Kurzbeschulung
24. Juni 2019
Kein verkürzter Unterricht für Donnerstag und Freitag
26. Juni 2019

Fake Love: Tristan & Isolde

Die Erzählung kennt jeder! 

Tristan liebt Isolde, weil er muss, nicht weil er will.

Und Isolde? Ist ebenso verstrickt in die Verlockung – die Liebe – die Sehnsucht und den Schmerz.

Beide aneinander gebunden, ein Leben lang. Durch den Zufall, ein Versehen.  Durch den Genuss des Liebestranks, für sie bestimmt und dennoch falsch!

In zehn Bildern führt der Literaturkurs der Q1 ein Potpourri des spannungsreichen mittelalterlichen Stoffs auf. Wir erzählen ein Fragment der Handlung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Mit wechselnden Darstellern und Handlungsorten.

Begleiten Sie uns ein Stück und fragen sich am Ende, wer trägt die Verantwortung für allen Kummer?

Fake Love: Schöne Augen

Frau Professorin Spalanzani leitet das Labor für Robotik und künstliche Intelligenz. Hier werden künstliche Menschen bzw. Androiden hergestellt, die später als günstige Arbeitskräfte verwendet werden sollen. Aber das, was noch fehlt, um die Roboter menschlich erscheinen zu lassen, sind die Augen. Frau Spalanzani hat die Optikerin Coppola bestellt, und diese baut dem weiblichen Roboter Olympia Augen ein, die sie menschlich erscheinen lassen. Die Augen, die auch heute nach Ansicht vieler einen Blick in die Seele zulassen, erwecken Roboterfrau Olympia vollständig “zum Leben“… Frau Spalanzani will diesen Androiden nun dem Turing-Test unterziehen. Der Turing-Test soll zeigen, ob Olympia ein dem Menschen ebenbürtiges Denkvermögen besitzt, d.h. ob Olympia einem Menschen wahrhaftig zum Verwechseln ähnlich ist. Frau Spalanzani lädt also eine Gesellschaft ein, vor der sie Olympia als ihre Tochter ausgibt, um zu sehen, wie die geladenen Gäste auf sie reagieren. Zu diesem Abend sind auch der Student Nathanael und seine Schwester Clarissa geladen. Nathanael, dem die Optikerin Coppola vorher eine rosarote Brille geschenkt hat, verliebt sich in Olympia. Während die beiden tanzen, kommt die wütende Optikerin zurück. Der Scheck, mit dem sie bezahlt wurde, ist nicht gedeckt, und nun gerät die Gesellschaft völlig außer Kontrolle…

Die Theater-AG der Jgst. 5 – 8 hat sich an das Thema „Roboter und Computer“ erst über Improvisationsübungen herangetastet und hat dann bei der Entwicklung der Handlung auch Elemente der Erzählung „Der Sandmann“ (1816) von E.T.A. Hoffmann, die der Schwarzen Romantik zuzuordnen ist, des Dramas „R.U.R. Rossums Universal Robots“ (1921) des Tschechen Karel Capek sowie des britischen Films „Ex Machina“ (Regie Alex Garland, 2015) einbezogen.

Die Schülerinnen und Schüler haben viel Freizeit, Energie und Probenarbeit investiert und freuen sich auf Ihren Besuch!