
Biologie
21. Mai 2017
Erdkunde-bilingual
21. Mai 2017
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Latein in Europa
Latein ist die entscheidende Kultursprache der europäischen Geschichte.
Vergleichbar mit der englischen Sprache heutzutage war Latein über Jahrhunderte hinweg die lingua franca auf dem europäischen Kontinent und darüber hinaus. Daraus ergibt sich eine Vielfalt von Themen, die der Lateinunterricht berührt, wie z.B. römische und griechische Geschichte, Philosophie oder Mythologie. Neben dem sprachlichen Lernen bietet der Lateinunterricht daher Allgemein- und Orientierungswissen für die Welt, in der wir leben. Darüber hinaus ist Latein die Brückensprache zu den modernen europäischen Sprachen wie z.B. Spanisch, Italienisch, Französisch oder Englisch.
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Latein lernen?
Spätestens im Laufe des 5. Schuljahres stellen sich viele Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern diese Frage.
Für die Wahl von Latein als zweiter Fremdsprache sprechen dabei viele Gründe. Das Alleinstellungsmerkmal des Lateinunterrichts, die Übersetzung, fördert nachgewiesener Weise viele wichtige Schlüsselkompetenzen, derer es in der heutigen Zeit bedarf, wie z.B. problemlösendes und kontextuelles Denken, methodisches Lernen oder die Verbesserung der Ausdrucksfähigkeit in der Muttersprache. Darüber hinaus haben Schülerinnen und Schüler, die Latein können, einen großen Vorteil, wenn sie weitere moderne europäische Fremdsprachen erlernen. Zum einen wissen sie durch den Lateinunterricht, „wie Sprache funktioniert“, zum anderen erschließt sich durch die lateinischen Wurzeln der Sprachen ein Großteil des Vokabulars. Nicht zuletzt ist das Latinum für viele Studiengänge Zulassungsvoraussetzung an deutschen Universitäten.




