Flutkatastrophe im Ahrtal
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Sollten wir uns nicht als Schule im Ahrtal engagieren?“, so fragte auf der Sitzung der Schulpflegschaft Frau Schneemann, eine Mutter von zwei Kindern an unserer Schule. Dies war der Auslöser dafür, dass sich an einem Samstagmorgen eine kleine, aber hochmotivierte Gruppe von Eltern und der Schulleitung auf den Weg ins Ahrtal machte. Schüler:innen durften leider nicht mithelfen, da nur volljährige Helfer mitkommen durften. 

Vor Ort erlebten wir eine perfekt organisierte Helferbörse. Als Gruppe wurden wir von einem Helfer-Shuttle zu mehreren Einsatzorten gebracht: Dass man einen 40-Tonner mit Spenden innerhalb von knapp 30 Minuten beladen kann, hätten wir vorher nicht vermutet. Unvorstellbar war für uns auch das Ausmaß der Zerstörung, welches – auch drei Monate nach der Flut – noch allgegenwärtig ist.

Die meiste Zeit des Tages verbrachten wir damit, dass wir Rebstöcke in einem Weinberg von Schlamm befreiten. Was wie harmlose Erde aussieht, ist ein Gemisch aus Erde, Öl, Fäkalien usw. Etwa 150 Helfer:innen mit Spaten und Eimer arbeiteten sich von Weinstock zu Weinstock.

Der Einsatz endete abends im Helfercamp. Bei Musik und einer warmen Mahlzeit konnte man den Tag gemeinsam mit den knapp 2000 weiteren Freiwilligen beschließen.

Wir danken an dieser Stelle Familie Schneemann für ihre Organisation. Unser Bus, der uns ins Ahrtal gebracht hat, wurde von der Firma Piccolonia Busreisen bereitgestellt. Der größte Dank gilt aber dem Organisationsteam vor Ort. Das Helfer-Shuttle koordiniert und rekrutiert unermüdlich Freiwillige und unterstützt maßgeblich den Wiederaufbau im Ahrtal. Auf der Homepage www.helfer-shuttle.de kann man sich einen Eindruck verschaffen. Helfende Hände werden sicher auch noch die nächsten Wochen und Monate benötigt.

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